Es gibt Neuigkeiten…

Juni8

… es ist ja nicht so, als wäre das etwas besonderes bei uns. Bei uns gibt es ständig Neuigkeiten. Meistens morgens um 7. Wenn dem Mittelkind einfällt, dass er doch in der Schule angeboten hat, einen Kuchen mitzubringen. Selbst gebacken versteht sich. Nicht von ihm. Von mir. Natürlich. Dummerweise ist das heute. Da komme ich schon morgens um 7 gut ins schwitzen. Und sowas passiert mir meinen Kindern ständig. Ich frage mich manchmal ernsthaft, ob das nur bei uns so ist?!

Oder wenn dem (Mittel-) Kind beim ins Bett bringen (ja ich bringe meine Kinder noch ins Bett – auch die beiden Großen!) einfällt, dass er ja Morgen eine Musikarbeit schreibt. Aber dann voller Stolz erzählt, das er ja alles kann. Er nur nicht mehr so genau weiss, wann dieser eine Musiker denn gelebt hat, und was genau er gemacht hat. Ach ja und der Name fällt ihm auch grade nicht ein. Ja dann freue ich mich doch auf das Ergebnis dieser Musikarbeit… Auf mein “du könntest etwas eher daran denken und dann ggf. auch noch einmal lernen” kommt meist nur: “sei froh, das es mir heute Abend noch eingefallen ist, und nicht erst morgen früh um 7″….. ja, genau Andrea. Sei doch froh…. *augenroll*

 

Aber das sind natürlich nicht die Neuigkeiten, die ich euch erzählen wollte. Die ersten Vermutungen trudelten ja schon in mein Facebook Postfach. Und ich kann euch beruhigen. Nein ich bin nicht schwanger (am meisten beruhige ich damit wohl meinen Mann *g*). Und habe es tatsächlich auch nicht mehr vor. 4 Kuchen morgens um 7 – das schaffe ich dann doch nicht!

Und nein – *diedessenNamenwirnichtmehrnennenwollen* hat sich auch nicht gemeldet. Gott sei Dank. Das fehlte mir auch noch zu meinem Glück. Aber es gibt dennoch Neuigkeiten. Aber vorher noch kurz etwas zur Allgmeinsituation bei uns 6en…

Nutsa ist ja nun schon 4 Monate da – die Zeit rast. Sie ist nach wie vor ein wunderbares Mädchen, sehr höflich, nett, zuvorkommend und ruhig (und damit die ruhigste der Familie *g*). Sie hat einen guten Draht zu den Kindern und – besonders wichtig – ich kann mich auf sie verlassen. Das Auto fahren klappt mittlerweile auch soweit, das sie mal kleinere Fahrstrecken mit den Kindern machen kann (Freibad, tanzen und Co). Sie ist absolut ordentlich und man hat sie einfach gern um sich. Sie lacht viel und manchmal redet sie auch viel :-) Leider immer noch zu wenig – grade wenn wir “Besuch” haben. Da ist sie sehr zurück gezogen – lässt sich oft gar nicht blicken. Aber das ist sie einfach – und wir haben das so akzeptiert. Ihr Deutsch ist mittlerweile richtig gut geworden – lustig ist nur immer, das sie zu den Jungs “sie” sagt und zu Ida oft “er” :-) Das ist so ein “typischer Nutsa”. Alles in allem kann ich sagen – es war (nach Devita) ein absoluter Glücksgriff.

Nicht desto trotz mussten wir uns Gedanken über das nächste AuPair machen. Wir suchen ja schon immer sehr früh – um nicht die erst Beste nehmen zu müssen. Wozu das geführt hat, wisst ihr ja. Die Fragestellung war aber erstmal: Bekommen wir überhaupt noch einmal ein AuPair?! Bei uns wird sich in naher Zukunft familienintern viel tun (nein, ich bin nicht schwanger – aber ich wiederhole es gern noch ein paar Mal), so dass wir eine lange Zeit darüber nachgedacht und gesprochen haben. Meine Erna kommt im Sommer in die Schule (bei der Schuluntersuchung hat sie vorher erstmal mit 9 Klässlern rumgeflirtet, bevor sie dann zu der Ärztin sagte (die sie beglückwünschte, das sie bald in die Schule kann), wo sie denn bitte ankreuzen kann, wenn sie nicht in die Schule will…. aber das ist ein anderes Thema), das Mittelkind in die 4. Klasse und der Große? Ja, der Große zieht aus.

Er hat sich am Anfang des Jahres an einem Sportgymnasium beworben, hat eine Probewoche mit Prüfung hinter sich gebracht und wurde letztendlich genommen. Er freut sich sehr auf diese neue Zeit und auf seinen Umzug ins Internat. Auch wenn ich mir manchmal oft gewünscht hätte (ich sag nur Pupertät), das er “ins Internat” geht – ist es jetzt langsam wirklich komisch für mich. Damals habe ich das “so dahin gesagt”…. Wie so eine Art “Schimpfwort”. Und es war nie wirklich ernst gemeint. Schliesslich ist er ja mein “Großer”, auch wenn er sich oft pupertätsbedingt wie meine Kleine verhält *g* Es war seine Idee sich auf so einer Schule zu bewerben und es zu versuchen. Ich bin stolz auf ihn, das sie ihn angenommen hat und unterstütze ihn natürlich (und fahre aktuell pro Woche 3x nach Schwerin *örks*). Aber um wieder zum Thema zu kommen – es sind ab Sommer “nur” noch 2 Kinder dort. Und eigentlich nur eins, was wirklich “betreut” werden muss. Und – Ich arbeite selten bis wirklich 18 Uhr oder noch länger…

Tja und so stand irgendwann die Entscheidung fest. Nutsa ist unser letztes AuPair. Das ist natürlich zum einen eine Kostenfrage (Internate sind leider nicht umsonst) und zum anderen natürlich auch eine “Sinn” Frage. Geplant ist, das meine Erna dann im 2. Halbjahr bis 15 Uhr in die Schule geht. Das Mittelkind kommt nach Hause. Der wird aber eh bis 13:30 Schule haben. Oder alternativ ins Studio. Meine Arbeitszeiten sind dementsprechend nur noch vormittags und mittags (wo meine Kundenkinder ja schlafen steht dann Bildbearbeitung an). Ab 15 Uhr bin ich dann Vollzeit Mama. Ich werde 2-4 Nachmittage pro Monat arbeiten (für meine Kunden-Schul-Kinder) und nach wie vor 2 Samstage im Monat.

Ob das die richtige Entscheidung ist, weiss ich nicht. Ehrlich nicht. Denn, wenn wir kein AuPair mehr haben, dann fällt ja auch vieles positives weg. Zum einen war ich nie wirklich allein abends, wenn der Gatte auf GR ist. Zum anderen haben auch die Kinder viel profitiert von unseren AuPairs. Und nicht zu vergessen – wir hatten nie ein Babysitter Problem. All diese schrecklich vielen “Sonder Ferien Tage” waren mir “egal”…Kurzfristige Ansagen aus der Schule  ”wir brauchen jemanden zum helfen” konnte ich gut realisieren oder auch einfach den Luxus, nicht immer alle Kinder überall mithin zu schleppen.  Sei es bei Arztbesuchen oder sonstigen Kram den man so erledigen muss. Es hat also viele, viele Nachteile. Aber – meine Erna hat fast 4 Nachmittage pro Woche Programm. Beim Mittelkind sieht es nicht anders aus. Sie sind mittlerweile schon 3 Jahre älter (als unser AuPair Wahnsinn begann) und dementsprechend auch groß genug um evtl. mal 30 Minuten allein zu sein. So zumindest die Theorie. Auch wenn ich natürlich weiss, das “Erna allein zu Hause” in etwa gleichzusetzen ist mit “Kevin allein zu Hause” und ich das lieber nicht ausprobieren möchte. Sie kommt ja schon so auf die verrücktesten Ideen….

Es stand ebenfalls im Raum, mit dem arbeiten aufzuhören (also mit der Fotografie) – aber das ist mittlerweile vom Tisch. Sagen wir so, das war in meinem Kopf. Der Gatte fand die Idee nie wirklich toll und so haben wir beschlossen, es so zu probieren. Mit abgespeckten Zeiten (ich möchte nach wie vor nicht, das Erna bis 17 Uhr in die Betreuung geht). Ob es sich dann noch “lohnt” – wird sich dann zeigen.

 

-> Aber zur Not könnten wir ja auch einfach ganz spontan wieder ein AuPair engagieren (das ist mein Spruch im Kopf, der mich beruhigt)

 

Also – unser Abenteuer AuPair ist nun bald vorbei. Wir nehmen irrsinnig viel mit daraus. Das positive überwiegt, auch wenn sich Gudrun viel Mühe gegeben hat, uns alles direkt im ersten Jahr zu versauen. Die Entscheidung “pro AuPair” war genau die richtige und ich würde sie immer wieder so tätigen. Und ich bin auch etwas wehmütig, wenn ich an den März 2017 denke….. Aber bis dahin ist ja noch ein wenig Zeit.

 

 

Spinnereien

Februar12

Macht mein Blog. Wobei – es ist ja gar nicht mein Blog. Sondern ja eigentlich der vom Gatten und mir. Nur – hat er jemals geschrieben? Ich glaube nicht, oder? Also geht er wohl in meinen Besitz über.

Leider spinnt er etwas – der letzte Artikel wurde nie wirklich dargestellt, irgendwas war da faul. Jetzt scheint es zu funktionieren (?) und ich fange einfach mal neu an. Was ich in dem anderen Post geschrieben habe, weiss ich gar nicht mehr so genau *ups* Aber es ist ja nicht so, als würde bei uns nichts passieren :-)

AuPair technisch – tja. Was soll ich sagen? Ich war ja am Anfang skeptisch – ich schrieb darüber. Ich bin wohl ein Gewohnheitsmensch – es lief ja grad alles und ich hatte keine “Lust” mich auf etwas neues einzustellen. Aber es musste ja sein und ging nicht anders. Und was soll ich sagen? Es ist wunderbar so. Die 2. Woche ist nun fast geschafft und mir bleibt nichts anderes übrig als zu sagen – es läuft wunderbar. (ich wiederhole mich!) Ich kann hier auch nur  über mich und die Kids schreiben, da der Gatte die meiste Zeit der Woche(n) momentan auf GR verbringt und nicht soooo viel mitbekommt. Aber – Nutsa hat man einfach gern um sich. Sie ist ja (wie schon erwähnt) sehr anders als die Dori. Am Anfang dachte ich auch – hui – zu ruhig – das wird nichts. Aber nein – sie ist zwar vom Typ her nicht so  ”flippig”, aber sie ist jemand, den man gern um sich hat. (Achtung, Wiederholung!) Und das geht nicht nur mir so. Die Kinder mögen sie auch sehr – besonders das Mittelkind. Und das freut mich sehr. Denn die haben ja bislang immer zurück stecken müssen, da Trude die volle Aufmerksamkeit auf sich zog. Ich Wir haben mit Nutsa vorab gesprochen, das es uns auch wichtig ist, das die Jungs mit einbezogen ist (so klein ist die Trude immerhin nicht mehr) und sie löst das wirklich wunderbar!

Was ich besonders gut fand, war ihre Erzählungen zu einem “Problem” mit Trude (wie kann man denn bitte mit ihr Probleme haben *looooool*). Irgendwann sollte sie mit Ida raus gehen. Ida fragte, ob sie den Roller nehmen dürfte. Nutsa sagte nein (ich wunderte mich), sagte aber nichts. Sie wird schon ihren Grund haben. Die beiden haben das dann weiter geklärt und abends beim Essen klärte Nutsa mich dann auf. Sie sei einmal mit Ida mit dem Roller zum Kiga gefahren. Ida fuhr sehr schnell und auch voraus und hörte nicht, als sie sie gerufen hat. Und sie sagte, das geht nicht. Es wäre zu gefährlich. Und das finde ich absolut richtig. Und super, das sie das jetzt erstmal konsequent durchzieht. Sie hat mit Ida gesprochen, WARUM sie keinen Roller aktuell mit ihr fahren darf. Ida scheint es verstanden zu haben (?), und bald kann sie sich eine neue Chance dazu verdienen. Ich finde es absolut richtig und habe sie in ihrer Entscheidung unterstützt und auch mit Erna nochmal darüber gesprochen! Es ist wichtig, das sie hört.

Sehr gut, oder? Gefällt mir :-)

Nun ist es aber auch so, das ich auch diese Woche noch nicht voll gearbeitet habe – das Mittelkind liegt richtig krank flach diese Woche. Mit hohem Fieber wollte ich ihn natürlich auch nicht sich selbst überlassen (oder Nutsa direkt mit einem kranken Kind) und so arbeitete ich auf Sparflamme. Ab nächste Woche muss ich dann aber auch wieder ranklotzen und sie ist dann viel allein. Und dann sehen wir, wie sie den Alltag meistern wird! Am Mittwoch (Geburtstag vom Gatten) gehen wir zwei “aus” und sie bringt die Kinder zum ersten Mal allein ins Bett. Aber ich bin mir sicher, das auch das funktionieren wird.

 

Sie ist sehr sehr vernünftig und ruhig, fragt aber bei Gesprächen immer wieder nach, wenn sie etwas nicht verstanden hat. Das finde ich wirklich toll! Auch spricht sie gut Deutsch, deutlich besser als Dori am Anfang.  Sie liest gern – was natürlich die Trude sehr freut. Gestern musste sie ein Buch über das Popeln (ich wusste gar nicht, das wir so etwas besitzen) ihr vorlesen o-O Beste Lektüre also!

Das einzige “Problem” ist auch bei ihr – das Auto fahren *seufz* Nach all den Erfahrungen war mir aber schon klar das ein “ich kann Auto fahren” kein “wir finden, das sie Auto fahren kann” ist. Der Gatte ist erst 2x mit ihr gefahren (ihr wisst schon, Geschäftsreise und so) und er meinte, es gibt Hoffnung :-) Trotzdem – die Aussagen – Auto fahren zu können sind eben doch immer sehr wage. Nun beginnt aber am Montag ihr Sprachkurs in Lübeck (!) und sie muss schnell lernen, Auto zu fahren. Denn wir können sie nicht 2x pro Woche hinfahren und dann wieder abholen. Das hatten wir ja schon mal und steht absolut nicht mehr zur Debatte. Ich denke, am WE werden beide nochmal ein paar Fahrstunden zusammen machen. Da sie aber auch fahren will und das lernen will – bin ich zuversichtlich. Da sie ja jetzt ein Automatikauto hat, sollte das EIGENTLICH auch keine großen Probleme geben. Aber diesen Überblick über den Verkehr. Das scheint wohl nicht leicht zu sein!

Die Erna bemerkte gestern zurecht, das Nutsa ja kein “Püppchen” (das waren ihre Worte – fragt mich bitte nicht, wie sie darauf kommt. Wir haben Devita eher selten Püppchen genannt :-P) sei wie Devita vorher und das sie jetzt ein Problem habe (also Ida hat ein Problem). Da ich nicht sofort verstand (doofe Mama aber auch!) musste ich nachfragen. “Na Mama, wer lackiert mir denn jetzt meine Finger und Fussnägel. *augenroll* Denn sie und Devita haben einmal pro Woche einen Beautytag gemacht. :-P Probleme einer Fünfjährigen :-)

 

Meinem Mittelkind geht es heute schon ein klein wenig besser – immerhin hat er kein Fieber mehr. Ich hoffe, das er Montag auch wieder die Schulbank drücken kann. Er selber hat jeden Morgen geweint, weil er doch in die Schule wollte o-O Ob das wirklich mein Sohn ist? Der andere schwirrt grad in Schwerin rum. Trainingslager. Laut seiner Whats APP Mitteilungen (was haben wir nur als Kinder gemacht – damals, als es noch kein WA gab??), ist es anstrengend – aber macht Spaß! Sehr gut. Den holen wir dann Samstag ab um ihn Sonntag wieder hinzubringen. Ja ja, aber was tut man nicht alles für die Brut.

 

Ach ja, ich hatte im letzten Blogpost über den “Antrittsbesuch” bei meinen Schwägerinnen gesprochen. Wir waren dort und haben lecker Waffeln gegessen (die besten überhaupt!) und Nutsa war mit. Anschliessend gingen wir noch etwas raus – ein schöner Nachmittag. Am Abend haben wir drei (also der Gatte sie und ich) noch lange gemeinsam gesprochen. Auch das war sehr interessant und schön!

 

Aber ihr lest schon – hier läuft alles soweit. Aber ich bin Realist – wir warten jetzt die ersten 2 wirklichen Arbeitswochen von mir ab :-) Trotzdem. Ich mag sie sehr, es fühlt sich manchmal so an, als wäre sie schon Jahre bei uns! Und ich glaube – sie fühlt sich auch wohl bei uns! Und wenn ich da an die, dessen Name *Ihrwisstschon* zurück denke *schauder*

 

Bleibt lieb!

 

Andrea

 

PS: Ach so – nachdem Devita Ida ja 2 indonesische Lieder beigebracht hat, hat Nutsa (die auch sehr viel singt) ihr ein englisches Lied beigebracht. Ida liebt es: My Pooooonnnyyyy is over the ocean… My poooooony is over… meine Einwände, das es nicht “Pony” heisst, überhört sie einfach. Und gröhlt munter weiter…. tz…

Die morgendliche Routine – oder: Wie treibe ich meine Mama zur Weißglut

Februar3

da ich – also Andrea – natürlich eine gute Tochter bin (logisch!), würde ich meine eigene Mami nie zur Weißglut bringen. Bei meiner Tochter und mir sieht das etwas anders aus. Insgeheim hoffe ich ja, das das in anderen Familien ähnlich ausschaut.

Mal ein kleiner Einblick in unseren Morgen. Das Tochterkind erwacht und kommt runter. Das “Guten Morgen” bleiben dann die einzigen Worte an diesem Morgen, die nicht geschrieen, motzig oder beleidigt sind.

Zuerst wird über das Bort gemeckert. (Ich bin immer eher unten als die Kinder und habe dann entsprechend ein Bort zum Essen für die Kinder schon fertig). Gestern hatte sie Honig. Wollte aber Marmelade (Drama!). Heute mache ich Marmelade, sie wollte doch aber Teewurst (noch mehr Drama!). Zeit: 7:05 und Mama ist schon durch. Egal. Da sie ja die Trude ist, isst sie das Brot (“dann esse ich dieses doofe Brot eben, sonst verhungere ich ja”) und fragt dabei, ob sie ihren Pinguin anziehen kann (Der Pinguin ist ein flauschiger Ganzkörperanzug den ihr der Gatte gekauft hat. Leider fast 2 Nummern zu klein). Da ich diesen Anzug umgehen möchte, gebe ich zu bedenken, das er vielleicht im Kiga zu warm wäre (der größte Fehler, wie sich später rausstellen wird). Sie denkt darüber nach, isst und sagt, wie lecker das Brot ist (

Tag… Eins und zwei?!

Februar2

so, willkommen im neuen AuPair Jahr. Der Wechsel war rasant – kaum war die eine weg, standen wir schon wieder am Flughafen. Das hat Vor- und Nachteile. Ganz klarer Vorteil – so kann ich (hoffentlich) relativ fix wieder arbeiten gehen. Nachteil – die Umstellung von der einen zu der anderen fällt wohlmöglich schwer. Bzw. die eine ist noch so im Kopf drin. Aber – alles gut!

 

Gestern also war es soweit. Nachdem sie in der letzten Woche noch wegen Nierensteinen im Krankenhaus war, landete ihr Flieger gegen 14:00. Geplant war 13:20. Dafür hatte sie den wohl günstigsten Flug aller unserer AuPairs bislang. Rund 80€ einmal Georgien, Türkei und dann Hamburg! Dafür war sie auch eine Zeitlang unterwegs.

Egal. Die Kinder freuten sich und warteten gespannt vorn an der Absperrung. Trude unterhielt den gesamten Wartebereich, Jannik lehnte ziemlich cool (Hauptsache die Frisur sitzt) am Geländer und Philipp schwankte zwischen coolnes und Gespanntheit.

Wir erkannten sie sofort (was nicht selbstverständlich ist – wir Adolphs haben ein schlechtes Gesichtserkennungsdingens – ich bin froh, das ich meine eigenen Kinder in der Schule erkenne) und die Begrüßung war herzlich. Man merkte den Kindern deutlich an, das sie bereits alte Hasen im Bereich AP sind :-)

auf dem Weg zum Auto wurde direkt gesprochen und gelacht. Prima. Der Anfang ist gemacht. Im Auto dann wurde es lustig. Das Mittelkind – immer eher skeptisch und nordisch zurückhaltend – stellte seine wichtigen Fragen:

 

“spielst du Handball”

“nein, ich spiele keinen Handball”

(Stöhnen von der Rückbank)

“… Aber ich will es gern lernen”

(pure Erleichterung und die Beliebtheitsskala steigt auf +5)

nächste…

” Hast du ein Handy.”

” Ja ich habe ein Handy”

(+9)

“Hast du Nachrichten?  (Abmerkung der Mama – der Nachrichtendienst von Apple)

” Nein, ich habe das nicht, weil ich kein iPhone habe”

(+4)

“Kennst du Minecraft”

” ja, das habe ich und spiele ich manchmal auch”

(+20)

 

Das warnende wichtigsten Fragen des Mittelkindes. Dazu gab es dann noch Erklärungen über seine Kakteen, die “Arbeit” des Torhüters und überhaupt. Da ich fuhr, sah ich im Rückspiegel immer nur sein breites Grinsen. Puh. Glück gehabt. Das Mittelkind ist ja durchaus manchmal schwer – daher war ich doch erleichtert, das alles so gut über die Bühne ging.

 

das Trudenkind hingegen hat sie direkt eingewickelt. Beide saßen im Auto nebeneinander und sie war vorbereitet. Also Ida war vorbereitet. Sie hatte sich eine kleine Box mit Spielzeug mitgenommen. Ministeck (ziemlich ätzend im Auto. Das wollte sie mir vorher nicht glauben, nachdem sie aber nach der Fahrt das Auto aufräumen musste, weiß sie das jetzt auch), Bücher und (ganz wichtig) Pferde. So musste Nutsa bereits wiehern (klappt) und mit den Pferden durchs Auto galoppieren.

 

Jannik – ganz der coole, hielt sich zurück und beobachtete. Er sieht es eh gelassen “Mama, ich bin ja eh nur noch 6 Monate da” (musste er mich daran erinnern?)

letztendlich hätten die Kids uns nicht gebraucht, denn zu Hause, haben sie ihr gleich das ganze Haus gezeigt. Sie war also direkt drin im Adolphschen Chaos. Gegen Abend bremsten wir dann aber doch – schließlich sollte sie nicht noch vor der ersten Nacht die Flucht ergreifen :-)

 

 

es ist 8:05. ivh muss jetzt schnell fertig werden. Mehr dann später

Morgen droht der Abschied

Januar29

… es ist ja kaum zu glauben, aber unser 2. AuPair Jahr ist morgen vorbei. Das kann doch gar nicht wahr sein, oder? Ich meine, wir waren doch grade erst noch in Berlin um sie abzuholen? Und jetzt will sie schon wieder fahren. Neeeeeinn, das kann alles gar nicht sein.

Ein Blick in meinen Kalender zeigt aber – es jährt sich. Unfassbar. Hinter uns liegt ein Jahr voller Emotionen, Lachen, und Kuriositäten. Aber auch voller Tränen, Wut und Kapitulation. All das gemischt fasst unser Jahr ganz gut zusammen eigentlich. Dennoch sind wir alle froh, das die positiven Seiten so viel Übergewicht haben, so dass die anderen Einflüsse kaum ins Gewicht fallen. Und so fällt es mir (gefühlsmäßig nach aussen immer eher kalt *g*) tatsächlich auch schwer, an morgen zu denken.

Wenn sie morgen in den Postbus (5 Euro von Hamburg nach Münster – wie bitte ist sowas machbar?!) steigt und erstmal nicht wieder zurück kommt. Ja ich weiss, sie wohnt nicht weit weg, bleibt ja quasi in der Familie. Dennoch – sie ist erstmal nicht jeden Tag da. Und ehrlich – ich habe mich so an sie und ihre Verlässlichkeit gewöhnt. Sie war immer zur Stelle, wenn wir sie gebraucht haben. Egal ob es nun um das Alltägliche ging – oder eben auch mal a la:” Duuuhhuuuu, wir sind noch unterwegs und kommen 2 Stunden später…”. Es war nie ein Problem. Sie hat nie Nein gesagt, war immer zur Stelle. Sie fehlte in ihrem AuPair Jahr nur einmal krankheitsbedingt (nach dem Autounfall). Sie war Miss Verlässlich in Person. An all das kann man sich sehr leicht gewöhnen. Es hat sich eingespielt. Es war für mich ein beruhigtes Arbeiten – da ich meine Kinder in guten Händen wusste (auch wenn die das manchmal anders gesehen haben *g*)

Aber auch für sie. Ich glaube, sie hat in ihrem Jahr hier viel positives erlebt und sich wohl gefühlt bei uns. Auch glaube ich, das auch ihr die positiven Seiten in Erinnerung bleiben und die, die vielleicht nicht so schön waren, in den Hintergrund geraten. Natürlich kann so ein Jahr nicht nur rosa rot sein. Es ist ganz normal, das es auch düstere Wolken gibt. Unser Jahr war bunt gemischt und ich glaube, das auch bei ihr die Sonnentage überwiegen

 

Und jetzt? Jetzt kommt etwas neues auf uns zu. Eine andere Kultur. Eine andere Person mit anderen “Macken” und “Vorzügen”. Kein eingespieltes Team mehr. Ein neues Team, welches sich erst einspielen muss. Wie lange wird das dauern? Wird sie ebenso gut mit den Kids klar kommen. Mit uns klar kommen? Mit meinen Macken? Hat sie Macken? Es wird wieder aufregend und neu.

 

Und ich bin ehrlich – am liebsten würde ich noch die 3 Jahre in denen wir AP’s brauchen, einfach mit Devita weiter machen. Aber das geht natürlich nicht.

 

Ich frage mich aber auch, was Devita bei Oma&Opa so machen wird. Wenn sie meiner Erna nicht mehr die Fingernägel lackieren kann. Ihre keine Zöpfe mehr flechten kann oder wie ein Pferd durchs Wohnzimmer galoppieren kann. Ob sie all das mit Oma macht? Oder mit den Senioren von ihrem FSJ? Ein lustiger Gedanke, der mich etwas aufmuntert. Aber es bleibt da – die Angst vor morgen. Vor dem Abschied einer wirklich lieben Person, die doch zur Familie gehört. Und dort auch bleibt. Auch wenn etwas weiter weg als zuvor.

 

Bis dahin!

 

Andrea

 

Das kann doch alles gar nicht wahr sein….

Dezember14

was genau? Na ja, zuerst fing es heute morgen wohl damit an, das meine geliebte Kaffeemaschine ihren Dienst versagt. Sie kränkelte schon ein paar Tage vorher, aber ich dachte, ich hätte sie über den Berg gebracht. Wohl nicht. Denn sie tut zwar so, als würde sie arbeiten (wir haben einen Vollautomaten), schiebt den KAffe aber nicht in meine Tasse, sondern in den Schmutz Auffangbehälter. Das ist natürlich irgendwie Suboptimal. Gut.  So gab es heute morgen dann keinen Kaffee. Muss ja auch so gehen… Zwischenzeitlich habe ich überlegt, meine Nespresso aus dem Büro zu holen (oder meine Nachbarin zu überfallen)  und grade als ich losfahren wollte, kam der Gatte damit um die Ecke. Guter Mann. Und wohl auch nicht scharf darauf, mich morgens ohne Kaffee um die Ohren zu haben. Oder wollte er nur selber auch Kaffee? Na ja, wie dem auch sei….. Leider hat er die falschen Kapseln mitgebracht – denn Vanille Kaffee mag ich ja mal so gar nicht (aber meine Kunden, daher habe ich das Zeug). Nun stehe ich hier vor meiner Nespresso. Die auch noch funktioniert. Nur leider habe ich keinen Kaffee. Es könnte heute also alles besser anfangen.

Aber eigtlich wollte ich das ja gar nicht schreiben. Denn es kann ja irgendwie auch nicht wahr sein, das unser 2. AuPair Jahr nun schon fast vorbei ist. Hallo? Wo ist das letzte Jahr hin? Warum packt sie schon Kartons?! Scheisse. Aber es ist wohl so. Wir haben Mitte Dezember und Ende Januar zieht sie um. Und quasi im Wechsel kommt dann unsere neue. darauf freue ich mich auch. Aber trotzdem *mitdemFussaufdenBodenstapf* Und die Leute, die entscheiden, wer wann einen beweglichen Ferientag bekommt, haben uns brav berücksichtigt und auf dem 01.02 einen beweglichen Ferientag gelegt. Super, oder?

Seit meinem letzten Beitrag ist ja nun schon etwas Zeit vergangen und es ist auch eine Menge passiert. Aber ich möchte das gar nicht so genau nacherzählen… Es waren viele schöne Sachen dabei, aber auch einige schwierige wie der Autounfall. Alles in allem war das Jahr mit unserer Dori toll. Lustig, chaotisch und manchmal eben auch etwas holprig.

 

Zwischendurch, als wir uns nach einem Nachfolgemädchen umgesehen haben, sagten die Jungs, das sie doch kein AuPair bräuchten. Sie wären schließlich alt genug. (nachdem ich kurz lachen musste, habe ich mich jetzt wieder gefangen. Es geht also weiter ->) Während sie das sagten, schoben sie aber gleichzeitig ihre “Leiche” von 30 Minuten allein zu Hause unter den (nicht vorhandenen) Teppich. Nein, das war also keine Option. Denn es gibt da ja auch noch die Trude. Die im übrigen ab dem Sommer in die Schule geht o-O Ja, die Erna geht in die Schule. Momentan unvorstellbar – denn sie ist zur Zeit… sagen wir… etwas schwierig. Mal drückt die Socke vorn und in in der Mitte ist sie zu locker. Dann ist die Hose zu eng, rutscht aber gleichzeitig vom Popo. Aber egal, was es ist, alles führt zu einem theatralischen “aufdenbodenwerfenundmöglichstlautumherschreien”… Und das jeden Morgen. Ich freue mich schon auf die wöchentliche Anrufe der Lehrer… “Frau Adolph, ihre Tochter Ida-Lotta hat diese Woche folgendes angestellt….”… Ich meine, nicht das die Jungs “harmlos” sind, aber bei einem bin ich mir sicher – in der Schule/Kiga und Freunden benehmen sie sich einwandfrei. Bei der Erna bin ich mir da nicht sicher….

Also gut, die Trude kommt in die Schule. Und da sie zu klein ist um auf sich selbst aufzupassen, war als die Entscheidung für ein 3. AuPair Jahr getroffen. Aber das habe ich ja auch schon erzählt glaube ich.

Mittlerweile habe wir natürlich jemanden, eine deutlich jüngeres Mädchen aus Georgien. Visum ist durch, das hat sie schon zu Hause und nun werden quasi die Tage gezählt, bis wir sie am 01.02 aus Hamburg vom Flughafen abholen. Auch wenn wir das immer mit einem lachenden und weinenden Augen tun. Denn die Zeit mit Dori hier war alles in allem wirklich gut. Natürlich, hier und da gibt es immer Sachen, die mir persönlich “aufstoßen” . Auch heute noch. Aber auch ich habe in dem Jahr gelernt, das alles etwas lockerer zu sehen. Und die gemeinsame Zeit mit ihr ist wirklich sehr angenehm. Wir haben sie gern um uns und auch alle anderen (sei es Familie oder Freunde) sind gern mit ihr in Kontakt. Was ja nicht immer so war… wenn ich da an die, dessen Namen wir nicht mehr nennen wollen, zurück denke *schüttel*. Wie die meisten ja aber wissen, bleibt die Dori uns auch weiterhin erhalten. Sie zieht zu meinen Schwiegereltern nach Münster und macht dort erst ein FsJ und möchte dann dort studieren. Also ist sie nicht ganz “verschwunden”, was den Abschied für die Kinder sicher leichter macht. Denn ich glaube, auch wenn die coolen Jungs das nie zugeben würden, sie werden sie schon arg vermissen. Auch wenn sie sich darüber heute ärgern, das sie mit ihnen Englisch Hausaufgaben machen oder jeden Tag “Killer Möhren” kocht… Ich bin mir sicher, das der Abschied für die Kinder (und wohl auch für uns) schwer werden wird. Aber da sie eben “in der Familie” bleibt, wird es hoffentlich erträglich.

Samstags zieht sie um, Montags kommt dann unsere “neue”. Also haben wir einen Tag um alles wieder hübsch und sauber zu machen. Wobei wir dieses Jahr auch keine Abrissbirne brauchen, so wie im letzten Jahr. Ich glaube, da reicht tatsächlich einfach nochmal gründlich sauber machen und waschen, beziehen und Co. DAs ist ja schon mal was. Soll ich euch daran erinnern, was wir alles nach dem Auszug von der, dessen Namen wir nicht mehr nennen wollen, gefunden haben? Wie, ihr habt noch nicht gefrühstückt und wollt das nicht lesen? Hey, ich hatte noch keinen Kaffee – also bitte… :-P Also, das wird uns dieses Jahr nicht widerfahren.

Die Kinder, besonders das Erna Kind, versuche ich immer mal wieder daran zu erinnern, das Dori bald geht – damit das alles nicht ganz so überraschend kommt. Ebenfalls frage ich sie oft, was ihnen an Dori gut gefallen hat und was die neue dann quasi “übernehmen” kann. Oder was nicht so gut war.

-> Standardantwort hier der Jungs: Das sie die Hausaufgaben nachschaut :-P

 

Und ich frage mich ganz ernsthaft, was Dori nur ohne Idas Haare macht. Sie flechtet ihr ja immer schöne Zöpfe, kunstvolle Frisuren und lackiert ihr die Fingernägel. Ob sie das nun morgens bei Oma macht? Ein lustiger Gedanke. Doof nur, das Oma eine kurze Stoppelfrisur hat :-) Vielleicht sollten wir Dori zu Weihnachten so eine Schmink-Haare-Puppe schenken :-P

 

Tja und nun steht Weihnachten vor der Tür. Dori ist hier und feiert gemeinsam mit uns an Heilig Abend. Am ersten Feiertag kommt dann meine Familie (sie ist ebenfalls hier) und am 2. Feiertag Gregors Familie. Auch hier wird sie dabei sein. Über Silvester besucht sie Freunde in Amsterdam.

Alles in allem hatte sie weit mehr Urlaub als vorgeschrieben – anstatt der 4 Wochen sind es fast 6 Wochen und ein bisschen. Aber das ist okay. Denn sie arbeitet auch ohne Murren mal an einem Samstag etwas länger. Oder unter der Woche eine Stunde länger. Oder auch mal an einem Sonntag, wenn wir kurz weg müssen. Alles in allem ist sie nie diejenige gewesen, die gesagt hat, “heute habe ich schon 5 Stunden gearbeitet, ich höre jetzt auf”. Nie hat sie so etwas gemacht. Wir konnten uns immer darauf verlassen, das sie auf die Kinder aufpasst, wenn Not am Mann war. Viele Zeit hat sie deutlich weniger als die 30 Wochenstunden gearbeitet, aber dann gab es wieder Momente, wo sie sicher deutlich mehr gemacht hat. Und es ist einfach schön – es ist ein Geben und Nehmen. Schade, das das im ersten Jahr absolut nicht so war.

Der Gatte und ich haben uns dennoch eine kleine Liste (also ich habe die handgeschriebene Liste in meinem Kalender – na ja, Kalender kann man das wohl auch schon nicht mehr nennen – für alle Auskenner: in meinem EC! – der Gatte wird wohl eine Excel Tabelle in seinem Computer haben) gemacht, wo wir noch mal aufgeschrieben haben, was wir im nächsten Jahr doch gern noch berücksichtigen müssen und was vielleicht doch nicht so wichtig ist und “weg fällt”. Es sind nicht viele Punkte aber doch ein oder zwei, die mir wichtig sind. Da ich ja die erste Zeit wieder zu Hause bin und unserer Neuen alles erkläre, bin ich mal gespannt, ob wir das so umsetzen können. Denn ihr wisst ja, Papier ist geduldig.

 

Tja und weil es so schön ist, werde ich im Januar noch eine Woche lang mit meiner Mama eine Kreuzfahrt machen. Dori bleibt mit den Kindern (und dem Gatten natürlich) zu Hause und managt die Familie *lol* Der Gatte hat GR Verbot (mal sehen ob er sich daran hält) und ich hoffe, alles geht gut. Meine Mutter und ich werden um die Kanarischen Inseln umher schippern, viel Essen und viele (alkoholfreie!) Cocktails schlürfen. Da freue ich mich schon sehr drauf. Und da ich kurz danach schon wieder nur bedingt arbeiten kann (weil ja der Wechsel ist), muss ich danach arbeitstechnisch wieder richtig durchstarten. Unser Neue hat also nicht so viel Eingewöhnungszeit. Aber das wird schon. Hoffentlich.

 

Nun denn, ich will euch nicht direkt übervordern – daher höre ich an dieser Stelle erst einmal auf!

 

Bleibt lieb!

 

Andrea

 

PS: Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese gerne behalten. Ich schiebe das sowieso auf den Koffeinentzug.

Wo ich jetzt grad die Schlagworte für diesen Beitrag vergebe… Qualitatime… die haben wir gar nicht so oft gemacht, wie wir uns das mal vor dem allerersten AuPair so gedacht haben. Da war ja die Vorstellung, das wir alle 2 Wochen, aber mind. 1x pro Monat uns Zeit für uns nehmen. Ins Kino gehen. Essen gehen oder sonst etwas. Mhm. DAs haben wir noch so häufig gemacht…

Lang lang ist es her…

August17

Wow, mein letzter Blogbeitrag ist ja schon lange her. Aber ich muss zugeben  - ich hatte eine schreibfaule Zeit. Ich brauchte etwas Abstand. Zu allem. Jetzt ist wieder alles gut. Das doofe ist nur – ich habe bestimmt schon wieder so viel vergessen, denn es liegen ja wirklich viele Wochen dazwischen. Die Trude hat eine Menge Sprüche gebracht, das Mittelkind sowieso und überhaupt.

Bald sind die Sommerferien schon rum. Und nicht so wie im letzten Jahr, als unser AuPair damals sagte, sie habe “Angst” vor den Ferien, weil sie nicht weiss, was sie mit den Kindern machen soll – läuft es hier gut. Die ersten drei Wochen hatte sie frei – und wir auch. Sie war eine ganze Zeit lang bei meinen Schwieger Eltern in Münster, ein paar Tage auf Fehmarn. Alles in allem ist sie eins bestimmt nicht – und zwar Kontaktscheu. Das finde ich auch gut. Auch wenn ich die Liebesbriefe an der Autotüre (sie fährt meinen EX Firmenwagen – Fotografie Sandesneben – Andrea Adolph) bedenklich finde. Die sprechen sie da nämlich alle mit “Andrea” an und ich möchte nicht wissen, wie oft mein FB Profil schon gestalkt wurde und die Verehrer sich dann gewundert haben *lol* Ich habe ihr nahe gelegt, das Missverständnis schnell aufzuklären :-P

Nach einer etwas schwereren Zeit vor den Ferien läuft jetzt soweit alles gut. Das “schöne” an unserer Dori ist eben auch, das man mit ihr sprechen kann. Wenn eben was NICHT rund läuft, dann bespricht man das mit ihr und in der Regel macht sie es dann besser. So soll es ja auch sein. Jetzt in den Ferien geht sie mit den Kindern ins Freibad und nimmt hier sogar noch die Freunde meiner Kinder mit. Sie hat überhaupt keine Berührungsängste oder ähnliches. Sie fahren Eis essen, Picknick machen und so weiter und so fort.

Meine Schwägerin und ich (*ichwinkeschnellnachHamburgzurLieblingsschwägerin*) haben leider nun überhaupt keine Chancen mehr auf die “Beste Schwiegertochter der Welt” – denn den Titel holt sich wohl unsere Dori bei meinen Schwiegereltern *lol* Sie hat sie nun schon ein paar Mal besucht und sie reden immer sehr sehr positiv von ihr (umgekehrt aber genauso). Dori möchte nach ihrem Jahr bei uns weiter in Deutschland bleiben und in Münster studieren. Dafür lernt sie grad fleissig deutsch und mir selber fällt mal wieder auf, das ich zwar “Deutsch” relativ fehlerfrei sprechen und auch schreiben kann, aber auf die Frage welche Vergangenheit das nun ist und wann man Plusquamperfekt anwenden soll – da bin ich dann doch leicht überfordert und Dori lacht sich kaputt. Sie schreibt viele kleinere Texte, die ich dann gemeinsam mit ihr durch gehe. Sie fragt viele Sachen. Den unterschied zwischen “hinfallen” und “umfallen”. Sie lernt aktuell wirklich viel. Ich drücke ihr die Daumen, das sie das Stipendium ergattern kann.

Die ersten drei Wochen hatten wir ja nun auch Urlaub. Das war toll. Endlich mal wieder Zeit mit der Familie. Nach den ersten paar Tagen haben wir uns überlegt, doch wegzufahren. Wollten wir erst nicht. Zuhause ist es schliesslich auch schön. Aber wie das so ist – zu Hause macht man ja doch ständig etwas. So war ich nach 2 Tagen genervt vom Gatten, der zwar den Garten schön machte, ich ihn aber ansonsten auch nicht gesehen habe. Also begab ich mich auf die Suche nach LAST MINUTE *todlach* Urlauben. Tz. Was war ich naiv. Für Singles oder Paare mag es da ja vielleicht noch etwas geben. Aber als 5 köpfige Familie? Nix. Das magere Angeobt begann bei 10000 Euro. Und das war es mir dann doch nicht wert. Also suchten wir Ferienwohnungen. In ganz Deutschland. Total egal wo. Das Resultat. Entweder Häuser mit 22 Zimmern  (und halt auch entsprechend teuer) oder eben eine 20 m2 Butze mit einem Raum. DAS ist dann leider auch für mich kein Urlaub. Zu guter Letzt habe ich ein paar tolle Angebote bei “ab in den Urlaub” gefunden. Haken – man kann bei diesen Angeboten immer nur 2 Kinder eingeben. Ein drittes ist nicht vorgesehen. Zwar versprach man mir von “ab in den Urlaub” einen Rückruf (ich beschwerte mich dort) und Klärung. Die Klärung (2 Tage später) sah dann so aus: Es gibt keine Möglichkeit. Super. In der Zwischenzeit war ich schon mega genervt, und wir beschlossen, einfach nicht mehr zu suchen und zu Hause zu bleiben. Und von dem Zeitpunkt an, war dann auch alles gut. Wir waren oft am Meer, im HP, in Hamburg, Lübeck oder einfach nur im Garten. Das Wetter wurde auch immer besser und so hatten wir wirklich eine tolle Zeit.

Wie oben schon geschrieben – es gab viele O Töne in der Zeit, aber ich möchte euch nur einen erzählen.

Wir waren in Wismar im Wonnemar für einen Tag. Zum einen kamen wir etwa 40 Minuten bevor (!) das Schwimmbad überhaupt öffnete – und wir standen weeeeiiiiitttttt hinten in der Schlange. Nach etwa 70 Minuten nach Bad Öffnung konnten wir dann auch endlich rein. Wir zogen uns alle um, suchten uns ein Plätzchen zum sitzen. Das Trudenkind musterte mich von oben bis unten – ich ignorierte das und hoffte – so das schlimmste abzuwenden. Aber nicht mit der Trude. Auf einmal brüllte (so kam es mir zumindest vor) sie:” Mama, eine wirkliche Bikini Figur hast du aber auch nicht. Du solltest besser einen Badeanzug tragen” Gefühlt hielt das ganze Wonnemar den Atem an, neben mir hörte ich vereinzeltes Kichern und ich? Ich wäre am liebsten gaaaaanz schnell wieder nach Hause *argh* Mit der Trude wird es halt einfach nicht leichter :-)

 

Und das muss jetzt für das erste Posting mal wieder reichen :-)

 

Ach so – der Sohnemann hat diese Woche Geburtstag. Ich bin froh, wenn es soweit ist – er zählt schon seit 2 Monaten die Tage runter *seufz* – aber schön ist es ja, wenn Kinder sich noch auf das Älter werden freuen. ER ist dann schon 12. Wahnsinn. Ich bin schon 12 Jahre lang Mama.. unvorstellbar….

 

Hab euch lieb!

 

Andrea

müde…

Juli1

Ja, so kann man das wohl nennen. Ich bin müde. AuPair müde. Bzw. ich war es die letzte Woche. Gestern und heute geht es schon wieder. Vielleicht liegt es auch an der Sonne.

Aber ich versuche (!) mal das ganze in Worte zu fassen…

Wir haben nun seit 1 Jahr und 3 Monate AuPair(s). Die erste Zeit war schwierig – ihr wisst schon. Mit Dori lief es dann von Anfang an  besser, viel besser.

In den letzten Wochen schlichen sich allerdings ebenfalls Marotten ein, die mich irgendwie.. keine Ahnung – die waren auf jeden Fall nicht so schön. Alles nicht so dramatisch wie bei *dessenNamenwirnichtmehrnennenwollen* aber trotzdem. Ich war genervt, frustriert und wohl auch schlecht gelaunt. Sie machte nur noch das Nötigste, ließ die Jungs komplett aussen vor und beschäftigte sich nur mit Ida. Nach einem Gespräch in der letzten Woche, soll das nun besser werden. Wir schauen einmal. Zuversichtlich bin ich allerdings.

Wir haben ja keinen festen Stundenzettel mehr – sondern es gibt eine Kernzeit, wo sie immer arbeiten muss, sollte zwischendurch aber Leerlauf sein – so kann sie dies auch für Freizeit nutzen (wenn alle Kinder unterwegs sind). Nachdem ich mir aber in der letzten Woche (allerdings nur für mich -das sollte keine Kontrolle sein) einige Stunden Notizen an den Plan in der Küche gemacht habe (ich wollte nur sichergehen, das sie nicht immer viel zu viel macht an Stunden), bin ich doch etwas stutzig geworden. Sie hat meine Zeiten korrigiert und andere dahin geschrieben.

Sie macht (sollte sie) morgens das Frühstück. Tisch decken (komplett), Brote schmieren und Ida für den Kindergarten fertig machen und sie dann auch bringen. Da sie das nie wirklich gemacht hat (sie hat zwar Teller hingestellt, aber das war es dann auch) haben wir das gemacht und es war auch ok so für mich. Die Brote haben ebenfalls ich oder der Gatte gemacht, genauso wie das Trude anziehen (wenn sie es nicht eh selber gemacht hat). Dori kam um kurz nach 7 zum Frühstücken, hat dann zwar mitgeholfen (!) Tisch abdecken und ist dann in ihr Bad um sich selber fertig zu machen. Um 7:50 kam sie wieder um Ida in den Kiga zu bringen. Grundsätzlich ok – denn ich bin ja morgens da. Allerdings hat sie, auf dem von ihr korrigierten Zeiten: 7:00-8:15 aufgeschrieben. Und nein – ganz ehrlich – das sehe ich dann nicht ein. Das sie meint, das die Zeit in der sie Frühstückt und sich fertig macht (duscht, Zähne putzt…) als ARBEITs-Zeit gilt. Das tut es nämlich nicht.

Nur zum Verständis. Selbst wenn ich diese 1 Stunde 15 Minuten in der Woche dazu addiert hätte, dann wäre sie immer noch nicht auf die 30 Wochenstunden gekommen. Aber es geht mir hier um das Prinzip.

Aber ich glaube, da liegt einfach der Knackpunkt. Sie meint das alles irgendwie Arbeitszeit ist. Und das ist definitiv nicht so. Eigentlich muss sie auch ihr Zimmer/Bad in ihrer FREIZEIT putzen. Mich stört es nicht, das sie das macht, wenn sie eh unten wischt. Das sie dann ihre Zimmer mit macht. Nein, stört mich nicht. Aber – korrekterweise müsste ich ihr das auch mal sagen, das das ein Entgegenkommen von uns ist und nicht selbstverständlich ist.

Für diese Woche haben wir ihr nun gesagt, das sie morgens den Tisch nicht mehr machen muss (wie gesagt, hat sie eh nie so gemacht, als das es “richtig” und vollständig war), das wir das wieder komplett übernehmen. Ebenso das Ida-Lotta anziehen (Sie hat nur ihre Haare morgens gemacht, den Rest macht Trude ja allein). Das sie sie quasi nur in den Kindergarten bringt. Das wären dann 10 Minuten Arbeitszeit am Morgen. Ich will echt nicht kleinlich sein – aber das ging/geht mir wirklich auf die Nerven.

Sie überarbeitet sich hier eh schon nicht.Das bisschen Hausarbeit erledigt sie (für deutsche Verhältnisse) wirklich im Schneckentempo und schafft deswegen auch echt so grad das Minimum. Sie tickert viel zwischendurch privat an ihrem Handy. Und die Aktivitäten mit den Kids lassen in letzter Zeit auch zu wünschen übrig. Das muss sich definitiv ändern.

Heute muss sie mit den Kids Erdbeeren pflücken gehen. Trude hat morgen einen Kiga Ausflug und muss Erdbeeren mitnehmen. Ihre Idee (also Doris) war es nicht – aber ich habe ihr gesagt, sie sollte das doch machen. Macht sie dann auch. Aber sie kommt momentan auch auf keine Ideen mit den Kindern. Zumal sie da auch grad echt leichtes Spiel hätte. Der große tummelt sich immer im Freibad – der ist schon mal nicht da. Das Mittelkind und Trude sind wirklich easy zu handhaben. Eis essen gehen/fahren, im Garten in den Pool.

 

Hinzu kommt, das der Gatte und ich schon ewig abends nicht mehr weg waren. Warum? (weil er eh nicht da ist) Weil sie abends zum Sport geht und ich ihr das nicht nehmen will, weil ICH/WIR weg wollen. Ich weiss, das muss ich nicht tun, mache ich aber, weil sie ja eben ein Teil der Familie ist. Allerdings glaube ich – das sie auch das nicht merkt/zu schätzen weiss. Das ist einfach schade. sie hat bei uns viele Vergünstigungen, arbeitet wirklich nicht viel und da hat es mich schon getroffen, das sie diese Arbeitszeiten korrigiert und vor allem Zeiten hinschreibt, die echt irgendwie unverschämt sind. Am liebsten würde ich mal einen Tag Mäuschen spielen und dann mit Stoppuhr genau stoppen, wann sie WIRKLICH arbeitet. Ich will wirklich nicht kleinlich sein und es ist kein MUSS das sie die 30 Stunden pro Woche erreicht. Aber ich denke, sie notiert sich durchaus Zeiten in ihrem Zimmer – die einfach an den Haaren herbeigezogen sind…

Nein, das mache ich natürlich nicht. Also mit der Stoppuhr stoppen. Und wir haben den Plan ja auch, damit sie die Freiheit hat, sich das selber einzuteilen. Wenn das aber darauf hinaus läuft, das sie kaum etwas hinbekommt, dann müssen wir doch wieder dazu übergehen, FESTE Zeiten zu generieren in denen sie NICHTS privates macht. Kein Handy, kein eigenes Zimmer sauber machen, kein Buch lesen oder Deutsch Hausaufgaben machen. Und das möchte ich eigentlich ungern. Ich habe nämlich ein wenig Angst, das sie uns in einem schlechten Moment vorrechnet, wieviel sie immer zu viel arbeitet. Und ich das aufgrund der freien Stundeneinteilung nicht wirklich nachvollziehen kann – und schon gar nicht etwas was 4 Wochen zurück liegt. Nein, bislang hat sie das noch nicht gemacht, aber die Korrektur ihrer Zeiten zeigt mit, das sie da schon mitschreibt. Aber ich will auch nicht, das sie sich “falsche” Zeiten notiert… Also wieder zurück zum festen Plan?!

 

Kurzum: Selbst wenn ich ihre “geschönten” Arbeitszeiten mitrechne, komme ich auf eine Stundenzahl von 28 Stunden in der letzen Woche. Alles alles gut im Rahmen. “Meine” ausgerechneten Stunden würden allerdings nur 22 Stunden bedeuten.

Ach ja, ich muss auch nicht erwähnen, das sie seit Wochen (Monaten?) an keinem Samstag mehr arbeiten musste. Sie also quasi 2 freie Tage die Woche hat…. Das ändert sich allerdings diese Woche. Das Mittelkind geht ab 14 Uhr auf einen Geburtstag. Dieser ist quasi auf dem Weg nach HL. Wir bringen ihn hin, fahren nach HL und holen ihn dann abends wieder ab. In der Zeit muss sie arbeiten und mit den anderen beiden etwas machen.

 

Positiv anmerken möchte ich, das sie nach dem Gespräch letzte Woche, endlich mal etwas Hausarbeit ausser der Reihe gemacht hat. Alle Kinder waren weg und sie hat die Küchenschränke von aussen abgewischt und oben den Flur (da stehen die ganzen Kinderspiele) aufgeräumt. Das hat mich wirklich gefreut.

Ich habe eine Liste am Kühlschrank, wo solche Arbeiten drauf stehen. Was man mal machen kann, wenn Zeit ist. Schränke abwischen/innen wischen. Staub wischen. Arbeitszimmer aufräumen. Sachen wegräumen. Alles Kleinigkeiten, die nicht länger als 15 Minuten dauern. Wie gesagt, letzte Woche war es das erste Mal, das sie davon etwas gemacht hat. Ansonsten geht nicht mehr als staubsaugen, 1x pro Wochen wischen und Montags die Wäsche. Ja, davon haben wir viel – aber sie ist da auch eeeeecht langsam *seufz*. Auch das Wegräumen (sie soll die Wäsche der Kids in den Schrank räumen) klappt überhaupt nicht. Ich rede mir da den Mund fusselig. Sie steht jetzt seit letzter Woche oben. Ich lasse sie mal einfach stehen. Mal sehen was passiert.

 

Also – ich(und auch die Kids) waren AuPair müde und kurzfristig habe ich überlegt, kein AP mehr zu bekommen. Einfach wieder weniger zu arbeiten. Ganz zu ende bin ich mit dem Gedanken noch nicht – wobei unser nächstes AP ja schon “gebucht” ist und wir sicher auch keinen Rückzieher mehr machen!

 

Ach ja, eine weitere Geschichte, über die ich grade nachdenke, hab ich noch….

Leider war hier zu Hause in den letzten Wochen immer Strunk wenn ich nach Hause kam. JEDEN Tag. Sie hat die Jungs einfach “verloren”. Die haben gleiche Verhaltensweisen angenommen wie zu Gudrun Zeiten und das geht natürlich in die Hose. Den Jungs kann ich es nicht mal verübeln – sie langweilen sich und sind genervt davon, das immer nur IDA dran ist. Kann ich verstehen. Wiederum kann ich Dori verstehen, die sich darüber ärgert, das sobald Jannik & Philipp zusammen sind, es Streit unter den beiden gibt. Der Große stachelt den Kleinen sowas von an, der geht hoch wie eine Rakete und da ist das Chaos. Nun haben der Gatte und ich darüber nachgedacht, den Großen ab nach den Ferien doch in die OGS zu schicken. Scheint mir die leichteste Lösung. Aber halt – wir haben doch ein AP, damit die Kids eben NICHT in die OGS müssen. Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger will ich das eigentlich. Ich meine, ich zahle doch kein AP und dann auch noch die OGS. Natürlich weiss ich, das es nicht nur IHRE Schuld ist, wenn die Jungs sich streiten. Ich weiss ja selber, wie das ist *augenroll* ist ja nicht so, als wenn sie das bei mir nicht machen. Aber – deswegen einen in die OGS schicken? Das wären knapp 200 Euro mehr im Monat. ZUSÄTZLICH. Klar, für Dori wäre es dann viel einfacher. Aber – muss das sein? ich weiss nicht. Ich bin hin und hergerissen. Eigentlich stand die Entscheidung. Der Zettel liegt ausgefüllt hier. Aber ich mag ihn einfach nicht abgeben. Habt ihr einen Rat für mich?

 

so, das war es dann jetzt aber auch wirklich von mir.!

 

Verwirrte Grüße

 

 

Dienstag ist der neue Montag….

Juni23

…. oder: Nie um eine Ausrede verlegen :-P

Eigentlich blogge ich Montags. Wie viele mittlerweile wissen und mir regelmäßig schreiben, wenn ich nicht blogge *lol* Leider war gestern ein… sagen wir… bad mood day… Und zwar richtig. Ich weiss gar nicht warum. Aber ich hatte sowas von schlechte Laune. DA ging nix. Ich habe es sogar versucht, aber keine vernünftigen (und Sinn ergebende) Worte aneinander reihen können. Also ist Dienstag der neue Montag. Allerdings darf ich Dienstag auch nur BIS 17 Uhr bloggen. Danach auch nicht… Sonst gibt es auch hier ärger. Ihr seht schon – alles gar nicht so einfach :-P

Wie dem auch sei. Jetzt bin ich ja da. Mit leider nur wenig Zeit, denn ich sitze im Studio und warte auf mein Shooting. Ein kleines Neugeborenes. Hab ich nicht einen tollen Job? *hach*

Viele wissen ja  - unsere Familie hat sich vergrößert. Wir leben nun zu 9. o-O. Nachdem unser Kater Max ja von seinem Abenteuer draußen bislang noch nicht zurück gekommen ist :-( und sein Bruder Moritz doch traurig war und ihn vermisst hat, haben wir uns dazu entschieden, ihn neue Spielkollegen zur Seite zu stellen.

Mhm. Er selber ist bislang mäßig begeistert :-P Wobei es wohl auch noch schlimmer hätte sein können (habe ich mir sagen lassen). Die zwei (Ernie und Bert) sind relativ unterschiedlich. Ernie eher schüchtern, zurückhaltend und Bert eher die Trude. Draufgängerisch und mit dem Kopf durch die Wand. Sie waren schon viel draußen (also in ihrem zu Hause vorher) und sind daher nicht so “zahm” wie Max und Moritz damals. Ich hoffe aber, das das noch wird! Die drei finden sich… na ja interessant, aber doch irgendwie auch nicht. Alle Türen sind offen und doch hat jeder seinen Bereich. Die kleinen im Flur und im Obergeschoss und Max Küche und Wohnzimmer. Sehen sie sich, wird gefaucht. Aber nicht laut – aber doch so viel, das die kleinen erstmal keinen Schritt mehr vor gehen. Aber ich habe mir sagen lassen, das so etwas mitunter 4-6 Wochen dauern kann. Also warten wir mal ab. Nachts ist immer alles ruhig.

Ach übrigens – Trude nennt Ernie und Bert “Elsa und Anna”. Sie kann ja schliesslich nix dafür, wenn wir nur Jungen-Katzen hier haben. *lol* <<— ihre Worte

 

Nun denn. AuPair technisch läuft soweit alles gut – wir waren am Samstag gemeinsam bei meiner Familie. Erst bei meiner Mutter zum Mittagessen und anschliessend zur Firmung meines Patenkindes (Sohn meiner Schwester). Und direkt danach wieder nach Hause. 700 km in 11 Stunden. Hui – aber die Kinder haben das wirklich gut gemacht. Doof nur – als wir zu Hause waren, wollten wir Pizza bestellen. Bzw. haben das auch getan. Um 20 Uhr. Um 22 Uhr war noch immer keine Pizza da – und wir haben sie wieder “abbestellt” (“warten sie doch kurz, die Pizza ist gleich fertig”). Und ich sage euch. 3 müde Kinder die sich auf Pizza gefreut haben, die dann doch nur Brot zum Abendbrot bekommen – keine gute Kombination. :-( Immerhin – unser AuPair hat nicht gemotzt *fg*

Ansonsten sind die Kinder grad schwierig – bzw. unsere Dori kommt an ihre Grenzen. Allerdings haben sich ein paar Sachen eingeschlichen, die mir auch nicht so gut gefallen. Das werde ich mit ihr noch einmal klären müssen! Ich erzähle euch dann danach davon!

 

LEider viel auch an dem WE unser Skype mit unserer “Neuen” aus, da wir keine Zeit hatten. Das holen wir dann am nächsten Wochenende auch nach. Wobei es mir wirklich vor den nächsten Wochen/Monaten graust. Die Spieltermine der Jungs (C und E Jugend Handball) und der Trude (Mini Mix Handball) sind eingetroffen. Dazu kommen Termine für die Kommunion der beiden Jungs :-( Da ist nix mehr mit Freizeit. Das wird wirklich hart *seufz*

Am Samstag will unsere Dori zur Kieler Woche – das finde ich gut. Soll sie sich ruhig ansehen (wir selber waren leider auch noch nie da *argh*) – ist ja auch sehenswert. Gudrun damals war nicht da. Wieso auch. Mal sehen ob wir vielleicht am Sonntag fahren. Samstag kann ich nicht. Hochzeit. Aber ich denke eher nicht. Dann nächstes Jahr *augenroll* Wenn ich ehrlich bin, ist es mir auch am WE meist viel zu voll. DA kann man ja eh nicht “gemütlich” mit 3 Kids hin gehen ohne geschupst zu werden oder gedrängelt. Da kann ich mich dann wirklich nicht entspannen.

 

Na ja – das war es für heute von hier.

Ach übrigens – der kleine Herbst möchte bitte aus dem Sommer abgeholt werden *nerv* Der Regen nervt!

 

Habt einen schönen Tag

 

Andrea

ein kleiner Einblick – Ausflug zum Kinderarzt mit der Trude……

Juni17

tz… guten Morgen alle zusammen. Heute kommt was, was mal so gar nix mit dem eigentlichen Blog zu tun hat (wie so oft). Aber ich wollte euch einfach mal teilhaben lassen an dem, was ich hier täglich durchstehen muss :-P

 

–wer es bis unten schafft – da kommt noch eine Katzenfrage – ich brauche euren Rat!—-

Gestern war hier nämlich Großkampftag, der aufgrund der Tatsache das ich ein AP habe, nicht eskaliert ist *g* Also für mich nervlich eskaliert. Denn der Kinderarzt rief… 2 Kinder zur U Untersuchung. Stress. Für mich. Nicht für die Kinder. Vielleicht noch für den Arzt. Aber nicht für die Kids.

Nun gut, ich war froh, das ich auch nur die beiden mitnehmen musste, und der große Sohn zu Hause bleiben konnte (wo er im übrigen nicht das gemacht hatte, was er sollte *stöhn*). Also fuhren wir um 14 Uhr los Richtung Kinderarzt. Wir sind nicht oft da, da die Kids wirklich selten “ernsthaft” krank sind. Wegen einem Schnupfen oder Husten gehe ich ja nicht (mehr) hin. Das regeln wir selbst. *lol* Gut, schon auf der Autofahrt wurde mir bewusst, das es anstrengend wird für mich. Das Trudenkind plapperte und plapperte und plapperte. Zwischendurch ärgerte sie das Mittelkind, welches (erwartungsgemäß) an die Decke ging. Denn der kam schon schlecht gelaunt von der Schule nach Hause und hat erstmal eine Stunde lang rumgebockt. Nun gut, in unserer Autofahrt war also schon Leben drin.

Rein zu Kia, rein ins Sprechzimmer, und die Trude sollte sich nackig machen. Die Sprechstundenhilfe sagte ihr das und sie machte es OHNE Widerworte (ich war schon sehr erstaunt). Als wir wieder allein waren, sagte das Trudenkind zu mir:” Mama, die Frau soll aber mal nicht meinen, das ich mich für jeden ausziehe. Ich habe das nur gemacht, damit ich hinterher ein Eis bekomme”.

 

Ich hatte mich auch schon gewundert, das die Trude irgendwas freiwillig gemacht hätte, was sie sollte…

Gut, sie stand nun also da in T Shirt und Unterhose und poste sich durchs Sprechzimmer. Hüfte raus, Po raus, Bauch rein. Ich fragte sie amüsiert, was sie da tue:

” Na ich bin ein Model”.

Ich:” Was ist denn ein Model”

“Na Mama, das ist jemand der gut aussieht. Nicht so wie du”.

 

Gut, ich war also schon bedient, bevor der Arzt überhaupt drin war.

(by the way – ich weiss natürlich, das sie das nicht so gemeint hat, wie es geklungen hat, denn noch ist sie so klein, das sie mich als ihre Mama schon noch gut findet *g*)

Mir ahnte schlimmes. Das Mittelkind hingegen tippte nervös mit dem Fuss, denn schliesslich musste er schnell wieder nach Hause. Handballtraining. Kann man ja auch nicht ausfallen lassen. Also solle der Arzt doch mal ranklotzen (seine Worte).

Gut, dann kam auch der Arzt und die Trude begrüßte ihn höflich “Hallo Herr Doktor (woher hat sie das nun schon wieder???), ich bin die Ida-Lotta. Aber meine Mama sagt immer Trude zu mir. Ganz viele andere Leute auch. Warum das so ist, weiss ich aber nicht. Können wir jetzt anfangen? Ich stehe hier schon stunden in Unterhose”

verkroch sich dann aber schüchtern (!) auf meinem Schoß. Aber gut, der Arzt wusste direkt, mit wem er es denn in der nächsten Stunde zu tun hatte :-P Er kennt uns ja bereits und hat sich wahrscheinlich auch seelisch schon darauf vorbereitet *g* Die Untersuchungen gingen gut von statten, sie hüpfte, kletterte und machte alles das, was sie sollte. Zwischendurch sagte sie noch zu ihm: “Wissen sie, das ich schon rechnen kann? 2+2 ist vier. 4+3 ist sieben. Und ich kann das auch anders rum. 7 minus 2 ist (sie denkt nach und sagt dann) 5. So hatten wir dann auch schnell die Frage geklärt, ob sie denn wisse, was Zahlen sind.

Während der Trudenuntersuchung tippte das Mittelkind (kaum hörbar, aber mich machte es wahnsinnig) mit dem Fuss. SEIN HANDBALLTRAINING *augenroll*. Der Arzt bemerkte das und fragte, was denn los sei

“Können sie sich vielleicht etwas beeilen? (in einem sehr lieben Ton und eher flehend). Ich habe heute noch Handballtranig. Und Handball ist ein Teamsport. Da kann man nicht einfach mal nicht kommen. Es wäre also toll, wenn ich noch rechtzeitig dahin könnte”. Der Arzt zeigte grinsend Verständnis und nun zog auch er sich aus  (ha ha, beim Korrekturlesen merke ich, das das durchaus auch missverständlich klingen kann. Also das Mittelkind zog sich aus. Nicht der Arzt )(und das Trudenkind an – aber nicht ohne dem Doc die Ohren vollzutexten – a la: Wissen sie eigentlich, das ich 5 Einhörner zu Hause habe. Und das ich Abends immer Bibi höre? Die habe ich auf einem Flohmarkt gekauft…. usw).

Seine Untersuchung war dann auch fix gemacht und auch er konnte sich wieder anziehen. Nachdem alles soweit fertig war, wollte der Arzt sich verabschieden. Trude sagte zu ihm (die immer weiter sprach mit ihm….): Sie wollen jetzt schon gehen? Warum untersuchen sie meine Mama nicht?”

“Na, ich bin doch ein Arzt für Kinder. Und deine Mama ist doch schon groß”

“Na aber meine Mama müsste auch mal auf die Waage. Wissen Sie, die ist unheimlich viele Duplos”

 

 

Prima. Krönender Abschluss einer redseligen Trude….

 

Also – wer mal Freude beim Arzt haben möchte – der nimmt einfach die Trude mit. damit ist Spaß garantiert.

 

Gott sei Dank hat der Arzt sich so beeilt, das das Mittelkind rechtzeitig zum Training kam und die Trude (und auch er) noch ein Eis essen konnten. Schliesslich musste sie (Trude) ja so viel machen und wenn sie nicht sofort ein Eis bekäme, würde sie ganz schrecklich verhungern. Und das wäre dann alles meine Schuld. Das sagte sie noch im Arztzimmer.

 

Der Arzt hatte Abends sicher auch etwas zu erzählen!

 

Und nun, ran an die Arbteit

 

Ach nein, eine Frage habe ich noch.

Wie die meisten ja wissen, ist unsere 2. Katze von seinem Ausflug (noch) nicht nach Hause gekommen. Sein Bruder vermisst ihn sehr – er wirkt sehr traurig. Besonders abends, wenn er allein bei uns zu Hause ist (tagsüber ist er draußen). Nun überlegen wir, eine Katze aufzunehmen.

Die Frage: a.) Einen junge (15 Wochen) alten Kater

-> wäre mein Favorit – ich habe Bedenken, das sich dieser aber dann tagsüber allein “langweilt” und ggf. etwas bei uns kaputt macht – das haben Max und Moritz damals gar nicht, weil sie einfach gemeinsam gespielt haben. Moritz ist aber einfach viel draußen, das könnte der kleine ja noch nicht sofort

 

b.) Zwei junge (15 Wochen) alte Kater

-> die beiden kleinen haben sich, der Moritz wäre dann quasi der große Onkel. Die beiden könnten zusammen spielen (Kitten spielen ja doch auch noch anders als Halbstarke wie Moritz). Oder aber, wenn Moritz will, kann er natürlich mit raufen

 

c.) gar keine neue Katze und hoffen, das er draußen genug “Freunde” findet und bald wieder glücklich ist?!

 

Grundsätzlich hoffe ich, das Max auch irgendwann wieder auftaucht. Daher habe ich auch im Hinterkopf das wir dann ggf. sogar 4 Katzen hätten. Platztechnisch kein Problem. Dennoch – habt ihr Erfahrungen? Geht ein Mini Kater zu meinem Moritz? Oder lieber 2? Oder keiner?!